TEXTPORTRAIT-JOSEPH KOSUTH
Joseph Kosuth - Portrait - Ralph Ueltzhoeffer - Joseph Kosuth (born January 31, 1945) is an influential American conceptual artist.Kosuth studied fine arts at the School of Visual Arts in New York City.His work generally strives to explore the nature of art, focusing on ideas at the fringe of art rather than on producing art per se. Thus his art is very self-referential, and a typical statement of his goes:"The 'value' of particular artists after Duchamp can be weighed according to how much they questioned the nature of art." One of his most famous works is "One and Three Chairs", a visual expression of Plato's concept of The Forms. The piece features a physical chair, a photograph of that chair, and the text of a dictionary definition of the word "chair". All three representations are merely physical abstractions of the one true idea of the chair, thus the piece is both the three physical representations of a chair, and the one universal notion of a chair. In this and other, similar works, Five Words in Blue Neon and Glass One and Three, Kosuth forwards tautological statements, where the works literally are what they say they are.In an addition to his artwork, he has written several books on the nature of art and artists, including Artist as Anthropologist. In his essay "Art after Philosophy" (1969), he argued that art is the continuation of philosophy, which he saw at an end. Like the Situationists, he rejected formalism as an exercise in aesthetics, with its function to be aesthetic. Formalism, he said, limits the possibilities for art with minimal creative effort put forth by the formalist. Further, since concept is overlooked by the formalist, "Formalist criticism is no more than an analysis of the physical attributes of particular objects which happen to exist in a morphological context". He further argues that the "change from 'appearance' to 'conception' (which begins with Duchamp's first unassisted readymade) was the beginning of 'modern art' and the beginning of 'conceptual art'." Kosuth once declared that art is art if someone calls it art; he explains that works of conceptual art are analytic propositions. They are linguistic in character because they express definitions of art. This makes them tautological. In this vein is another of his well-known pieces: In Figeac, Lot, France, on the "Place des écritures" (writings place) is a giant copy of the Rosetta stone.
 
  RALPH UELTZHOEFFER

TEXT PORTRAIT

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JOSEPH KOSUTH
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Biografie [Deutsch]

Joseph Kosuth (* 31. Januar 1945 in Toledo, Ohio, USA) ist ein US-amerikanischer Konzeptkünstler. Er lebt in New York und lehrt dort seit 1968 an der School for Visual Arts. Er ist einer der Hauptvertreter der analytischen Richtung der Conceptual Art, d.h., er beschäftigt sich "mit einer Untersuchung der Natur von Kunst" (Kosuth) und mit den Problemen der sinnlichen Wahrnehmung - der Realität, der Identität und der Definition des Gegenstandes. In der Arbeit "Frame - One and Three" (Rahmen - eins und drei), in der dem Wort "Frame" drei verschiedene Zustände entsprechen: links als - Objet trouvé ein einfacher Holzrahmen, in der Mitte hängt eine Fotografie des Objektes in Originalgröße, rechts daneben seine verbale Definition. Bei der letzteren handelt es sich um eine fotografische Vergrößerung des Artikels zum Stichwort "Frame" aus einem Englisch-Deutschen Wörterbuch. Gemeint ist hier nicht mehr der Rahmen als Objekt, gemeint ist der Unterschied dreier verschiedener Formen der Information über einen Gegenstand: ein Beispiel für die "Visualisierung von Denkprozessen". Retrospektiven 1973 Kunsthaus Luzern 1981 Staatsgalerie Stuttgart, Kunsthalle Bielefeld. Ausstellungskataloge Joseph Kosuth: Investigationen über die Kunst & "Problemkreise" seit 1965, 5 Hefte, Kunstmuseum Luzern, 1973 Joseph Kosuth: Beiträge zur konzeptuellen Kunst, Kunsthalle Bremen, 1976 Joseph Kosuth: Bedeutung von Bedeutung: Texte und Dokumentationen der Investigationen über Kunst seit 1965 in Auswahl, Stattagelerie Stuttgart, 1981 Exchange of meaning: translation in the work of Joseph Kosuth, Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerpen, 1989 Joseph Kosuth: Kein Ding, Kein Ich, Keine Form, Kein Grundsatz (Sind Sicher), Installation in der Villa Merkel, Esslingen, 1992, ISBN 3893224874 The play of the unmentionable: an installation by Joseph Kosuth at the Brooklyn Museum, 1992, ISBN 50023647X Joseph Kosuth: Gäste und Fremde: Goethes Italienische Reise, Schirn Kunsthalle Frankfurt, 1999, ISBN 3878778007 Weblink Seite des Guggenheim-Museums . Kosuth gehört zu den wichtigsten Vertretern der Konzeptkunst. In seiner Arbeit untersucht er vor allem das Verhältnis Begriff/Wirklichkeit und das Problem Kunst/Kunstkritik. Zwischen 1965 und 1974 war Kosuth in seiner künstlerischen Entwicklung vorrangig von den philosophischen Abhandlungen Ludwig Wittgensteins beeinflusst und untersuchte die selbstreferenzielle Bedeutung von Sprache. Ende der 70er Jahre begann er die Serie „Text/Context“, in der er auf Plakatwänden Aussagen zu Kunst und Sprache und deren soziokulturellen Kontexten verarbeitete. In einer anderen Serie verbindet er auf den Kopf gestellte Kopien alter Meistergemälde mit Textausschnitten Sigmund Freuds. Kosuths im Jahr 2000 enstandene Serie „Essays“ besteht aus Farbfotografien seiner früheren Arbeiten, in die er Zitatausschnitte etwa von Beckett, Derrida oder Foucault einbrachte. In Ergänzung zu seiner Beschäftigung mit Bild und Sprache hat Kosuth jedoch auch durch Inszenierungen von Räumen und konkreten Objekten das Konzept in Bezug zum Objekt gerückt. Schon zu Beginn seiner ersten Werke in den 60'er Jahren will JOSEPH KOSUTH die traditionelle Aura des Kunstwerks aufheben. Auf der Suche nach der puren Kunst in seinen Werken, stellt er Form, Farbe und Materialien in den Hintergrund und bringt als Hauptelement das Konzept, die Idee hervor. Von seinen ersten Stücken heben wir besonders das sinnbildliche Werk Ein und drei Stühle (1965) aus der Serie Protoinvestigations hervor, was normalerweise als Sinnbild des Beginns und der Essenz der Konzeptualkunst angesehen wird. Dieses Werk zeigt uns einen Stuhl zusammen mit der Photographie des Stuhls in seiner wirklichen Größe und einer vergrößerten Photographie von der Definition eines Stuhls, so wie sie im Wörterbuch erscheint. Vor diesen Teilen ist die Rolle des Zuschauers sehr wichtig, denn dieser wird zum Nachdenken angeregt und dazu, an der Produktion der Bedeutung des Werks mitzumachen. Dazu kommt nach, daß in den 60'er Jahren die Benutzung von Photographien und Texten im künstlerischen Sinne eine absolute Neuheit bedeuteten. Ende der sechziger Jahre schließt sich JOSEPH KOSUTH der Art and Language Group (Kunst- und Sprachgruppe) an, die die momentanen Kunstkonzepte über sprachliche Analysen erforscht. JOSEPH KOSUTH fragt sich: Welche sind die Fragen, die mit der Funktion der Bedeutung in der Produktion und Aufnahme der Kunstwerke zu tun haben? Welche Rolle spielt der Sinn? Wie wird das sprachliche Modell angewandt und wo sind seine Grenzen, sowohl in der Theorie als auch in der wirklichen Produktion der Kunstwerke? Und, in Funktion von all dem, welche Rolle spielt der Sinn, sei er architektonisch, psychologisch oder institutionell in der sozialen, politischen und kulturellen Lektüre des Werks? Bei der >Second Investigation< die in den Vitrinen des Gangs dokumentiert wird, hat das steigende Interesse daran, eine Interaktion mit dem Betrachter zu schaffen JOSEPH KOSUTH dazu gebracht, anonyme Annoncen zu verwenden, die in den Massenkommunikationsmedien, wie Tageszeitungen, Illustrierten, Werbeplakaten, Fernsehen, ... inseriert sind. Später, zwischen 1980 und 1989 schafft er Einrichtungen, in denen er sich Werke anderer Künstler und Bruchstücke aus verschiedenen Texten, vor allem von Freud, Wittgenstein und Borges zueigen macht. In dieser Ausstellung, die die 30 jährige Arbeit des JOSEPH KOSUTH widerspiegelt, finden wir zwei Neonwerke, die speziell für die Foundacion Miro geschaffen wurden :>Worte sind Tatsachen< und >Die Sprache sollfür sich allein sprechen<, eine Widmung an Joan Miro und seine Gedanken, die in ihrer gesamten Länge entlang der Aussenfassade des von Rafael Moneo designten Gebäudes angebracht wurde. 1965 "One and Three Chairs", realer, fotografierter und Stuhl in lexikalischer Form 1967 Museum of Normal Art, New York 1968 Gallery 669, Los Angeles: "Joseph Kosuth - Nothing" seit 1969 Herausgeber der Zeitschrift "Art & Language" 1971Galerie Bruno Bischofsberger, Zürich; Leo Castelli Gallery, New York; Galerie Paul Maenz, Köln; Centro de Arte y Comunicacion, Buenos Aires: "Joseph Kosuth - Art as idea as idea" 1985 Galerie Achim Kubinski, Stuttgart 1988-1990 Professur an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg 1991-1997 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart 1992 Galerien der Stadt Esslingen; Belvedere, Prag ; Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington; Brooklyn Museum, New York 1997 Biennale Venedig; Kunsthaus Bregenz 1999 Schirn Kunsthalle, Frankfurt 2000 Sean Kelly, New York: "Joseph Kosuth - Essays"; Kunsthalle Basel; Galerie Anselm Dreher, Berlin; Galerie Achim Kubinski, Berlin 2001 Staatsgalerie Stuttgart ; Sean Kelly, New York 2002 Adriano Olivetti Foundation, Rom: "Joseph Kosuth - Windows Project" 2003 Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Warth: "Joseph Kosuth - Eine verstummte Bibliothek" ausstellungen 08.02.06 - 13.04.06 Joseph Kosuth Sprüth Magers Lee - London 20.01.06 - 17.04.06 LichtWerke MUMOK Wien 19.11.05 - 06.08.06 Lichtkunst aus Kunstlicht ZKM, Karlsruhe 22.09.05 - 08.01.06 Kunst und Cover / Lettre International Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt 09.09.05 - 29.10.05 Joseph Kosuth Sprüth Magers Galerie - München 24.07.05 - 09.10.05 Schrift. Zeichen. Geste. Kunstsammlungen Chemnitz 23.06.05 - 18.09.05 TRANSLATION Palais de Tokyo, Paris 18.06.05 - 28.08.05 Hans Christian Andersen - A Life World Nikolaj Contemporary Art Center, Kopenhagen 15.06.05 - 06.03.06 Big Bang Centre Pompidou, Paris 29.05.05 - 26.06.05 International Exhibition of Modern Art Kunstverein Aichach 01.05.05 - 10.07.05 Generations of Art Fondazione Antonio Ratti, Como 15.03.05 - 17.04.05 Memoire de la liberte Galerie tazl, Graz 05.03.05 - 31.07.05 Angekommen. Die Sammlung im eigenen Haus Kunstmuseum Stuttgart 14.01.05 - 03.10.05 EXIT_AUSSTIEG AUS DEM BILD ZKM, Karlsruhe 16.11.04 - 23.12.04 .flex_re-flex.impact Galerie Peter Herrmann - Berlin 16.11.04 - 16.01.05 D'une image qui ne serait pas du semblant Passage de Retz, Paris 30.10.04 - 30.01.05 Schrift - Bilder - Denken Haus am Waldsee, Berlin 24.10.04 - 15.02.05 APRIORI Galerie van der Koelen - Dammweg, Mainz 23.10.04 - 04.12.04 Joseph Kosuth Sean Kelly Gallery, New York 04.10.04 - 30.11.04 DaimlerChrysler Collection for South Africa South African National Gallery, Kapstadt 14.09.04 - 23.10.04 Before the End Swiss Institute, New York 04.09.04 - 07.11.04 International Exhibition of Modern Art Kunsthaus Dresden 03.09.04 - 03.10.04 kunstherbst Berlin 04 kunstherbst Berlin 26.06.04 - 02.01.05 Intra-muros MAMAC Nice, Nizza 16.06.04 - 21.06.04 Art Basel: Editionen und Multiples Artelier, Graz 29.05.04 - 15.08.04 collection summer 2004 Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerpen 03.04.04 - 27.03.04 Joseph Kosuth Van Abbemuseum, Eindhoven 26.03.04 - 03.2004 Minimal Art, Concept Art, Land Art und Arte Povera MUMOK Wien 26.03.04 - 31.12.05 Minimal-, Concept-, Land Art und Arte Povera MUMOK Wien 21.03.04 - 27.06.04 DaimlerChrysler Collection for South Africa Pretoria Art Museum 21.03.04 - 04.07.04 DaimlerChrysler Collection for South Africa Museum Africa, Johannesburg 05.03.04 - 19.05.04 Singular Forms Guggenheim Museum - New York 27.02.04 - 20.06.04 Orizzonti aperti Palazzo Forti, Verona 08.02.04 - 28.03.04 Wasser – Sand – Weite Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt 20.10.03 - 10.01.04 Zahlen - Zeit - Zeichen Galerie van der Koelen - Dammweg, Mainz 03.07.03 - 02.11.03 Wasser - Sand - Weite Städtische Galerie Wolfsburg 26.01.03 - 11.05.03 Talking Pieces Museum Morsbroich, Leverkusen 18.01.03 - 29.02.03 Deurle 11/7/73 Museum Dhondt-Dhaenens, Deurle 19.10.02 - 17.11.02 Keine Kleinigkeit Kunsthalle Basel 28.11.01 - 31.03.02 SHORTCUTS Deste Foundation, Athen 01.04.00 - 30.06.00 Over The Edges SMAK Gent 05.09.99 - 07.11.99 CHRONOS & KAIROS Kunsthalle Fridericianum, Kassel 13.06.92 - 20.09.92 documenta 9 documenta, Kassel 19.06.82 - 28.09.82 documenta 7 documenta, Kassel 24.06.77 - 02.10.77 documenta 6 documenta, Kassel sammlungen 21st Century Museum, Kanazawa Castello di Rivoli, Turin Centre for Contemporary Art Ujazdowski Castle, Warschau Daimler Chrysler Contemporary, Berlin Espace de l´Art Concret, Mouans-Sartoux Hamburger Bahnhof, Berlin Irish Museum of Modern Art, Dublin Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Warth Malmö Konsthall Musée d´Art Contemporain, Lyon Musée d´Art Moderne, Saint-Etienne Museion, Bozen Museum für Neue Kunst, Karlsruhe Museum of Contemporary Art, Chicago Museum of Contemporary Art, Los Angeles Neues Museum Weimar SMAK Gent Städtische Galerie Erlangen Zentrum für Internationale Lichtkunst, Unna galerien Artelier, Graz Ruth Benzacar, Buenos Aires Leo Castelli Gallery, New York Galerie Anselm Dreher, Berlin Richard Gray Gallery, Chicago Galerie Peter Herrmann - Berlin Sean Kelly Gallery, New York Galerie Helga Maria Klosterfelde, Hamburg Galerie van der Koelen - Dammweg, Mainz Galerie Achim Kubinski, Berlin Gabrielle Salomon, Paris Salon Verlag & Edition, Köln Anna Schwartz Gallery, Melbourne Galerie tazl, Graz. ZKM Karlsruhe, Joseph Kosuth Die »Five Words in Red Neon« von Joseph Kosuth stellen eines der frühen Beispiele für die tautologische Übereinstimmung von Gegenstand und Darstellung in der amerikanischen Konzeptkunst dar. Während der Künstler die Entfaltung der Unterschiede zwischen Sprache, Bild und Gegenstand in Arbeiten wie den »One and three Triangles« aus dem gleichen Jahr (Sammlung FER im MNK), vorführt, beschränkt er sich hier in der Wahl des Bildgegenstandes auf die Sprache selbst. 1963 – 1964 Cleveland Institute of Art 1965 – 1967 The School of Visual Arts, New York (NY) 1971 – 1972 New School for Social Research 1988 – 1990 Professur Hochschule für Bildende Künste, Hamburg 1991 – 1997 Professur Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart lebt und arbeitet in New York, Rom und Stuttgart Ausführliche Informationen in der ifa-Künstlerdatenbank. Joseph Kosuth Biografie Joseph Kosuth is one of the pioneers of Conceptual art and installation art, initiating language based works and appropriation strategies in the 1960s. His work has consistently explored the production and role of language and meaning within art. His more than thirty year inquiry into the relation of language to art has taken the form of installations, museum exhibitions, public commissions and publications throughout Europe, the Americas and Asia, including five Documenta(s) and four Venice Biennale(s), one of which was presented in the Hungarian Pavilion (1993). Awards include the Brandeis Award, 1990, Frederick Weisman Award, 1991, the Menzione d'Onore at the Venice Biennale, 1993, and the Chevalier de l'ordre des Arts et des Lettres from the French government in 1993. He received a Cassandra Foundation Grant in 1968. In June 1999, a 3.00 franc postage stamp was issued by the French Government in honor of his work in Figeac. In February 2001, he received the Laura Honoris Causa, doctorate in Philosophy and Letters from the University of Bologna. In 2001 his novel ‘Purloined’ was published by Salon Verlag. In October 2003, he received the Austrian Republic’s highest honor for accomplishments in science and culture, the Golden Cross. Born in Toledo, Ohio, January 31, 1945. Educated at the Cleveland Institute of Art,1963-64; The School of Visual Arts, New York City, 1965-67; New School for Social Research, New York, (anthropology and philosophy) 1971-72. Faculty, Department of Fine Art, The School of Visual Arts, New York City 1967-1985; Professor at the Hochschule für Bildende Künste, Hamburg, 1988-90; and Staatliche Akademie der Bildende Künste, Stuttgart, 1991-1997. Currently Professor at the Kunstakademie Munich and Istituto Universitario di Architettura, Venice, Italy Has functioned as visiting professor and guest lecturer at various universities and institutions for nearly thirty years, some of which include: Yale University, Cornell University, New York University, Duke University, UCLA, Cal Arts, Cooper Union, Pratt Institute, The Museum of Modern Art, New York, Art Institute of Chicago, Royal Academy, Copenhagen, Ashmoleon Museum, Oxford University, University of Rome, Berlin Kunstakademie, Royal College of Art, London, Glasgow School of Art, The Hayward Gallery, London, The Sorbonne, Paris, The Sigmund Freud Museum, Vienna. Lives in New York City and Rome, Italy. Ausgesuchte Ausstellungen Solo Exhibitions 2005 Nikolaj Copenhagen Contemporary Art Center, Copenhagen, Denmark, Joseph Kosuth and Ilya & Emilia Kabakov: Hans Christian Andersen-A Life World. 2005 Monika Sprüth Philomene Magers, München 2004 Van Abbemuseum, Eindhoven, The Netherlands, Re-defining the Context of Art: 1968-2004, ‘The Second Investigation’ and Public Media 2004 Hellenic American Union, Athens, Greece, ‘Guests and Foreigners, Rules and Meanings (Athens)’ 2004 Foreigners, Rules and Meanings (Athens) 'Sean Kelly Gallery, New York, ‘À Propos (Réflecteur de Réflecteur)’ 2000 Galleria Lia Rumma, Milan, Italy, ‘Essays’ 2000 Galerie Achim Kubinski, Berlin, Germany, ‘Essays’ 2000 Sean Kelly Gallery, New York, ‘Essays’ 2000 Adam Art Gallery, Wellington, New Zealand, ‘Guests and Foreigners, Rules and Meanings (Te Kore)’ 2000 Collegium Artisticum, Sarajevo, Bosnia-Herzogovenia, ‘Eight Locations of Meaning’ 2000 Musée Champollion, Figeac, France, ‘Place of Writing, Five Works by Joseph Kosuth, from ‘One and Three Chairs’ to ‘Ex Libris, J.-F. Champollion (Figeac)’ 2000 Isabella Stewart Gardner Museum, Boston 'Artist, Curator, Collector: James McNeill Whistler, Bernard Berenson and Isabella Stewart Gardner–Three Locations in the Creative Process' 1999 Villa Medici – Académie de France, Rome, Italy, ‘Condizioni D’Assenza (Il nome e chi lo porta, a G.)’ / ‘Conditions of Absence (The name and its bearer, for G.)’ 1999 Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main, Germany, ‘Gäste und Fremde: Goethes Italienische Reise. Eine Installation’ / ‘Guests and Foreigners: Goethes Italian Journey. An Installation’ 1999 Römerberg Subway Station, Frankfurt am Main, Germany,‘Von Angesicht zu Angesicht’ 1999 Galleria Franca Mancini, Pesaro, Italy, ‘Frammenti di Rossini (Ospiti e Stranieri)’ 1999 Borusan Kültür ve Sanat. Istanbul, Turkey. ‘Konuklar ve Yabancilar: Rossini Türkiye de’ / ‘Guests and Foreigners:Rossini in Turkey’ 1999 Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Ittingen, Switzerland. ‘Eine verstummte Bibliothek’ / ‘A Silenced Library’ 1999 Galleria Lia Rumma, Naples, Italy, ‘Essays’ 1999 Chiba City Museum of Art, Chiba City, Japan. ‘Guests and Foreigners: The Years of Isolation.’ Including a Survey of Works 1965-1999). Traveled to Tokushima Modern Art Museum, Tokushima, Japan (2000) Selected Group Exhibitions 2005 Nikolaj, Copenhagen Contemporary Art Center, Copenhagen, Denmark, Exhibition on the occasion of the 200th Birthday of Hans Christian Andersen 2003 Van Abbemuseum, Eindhoven, The Netherlands, From Broodthaers to Horn Kunsthalle Mannheim, Mannheim, Germany, Die Neue Kunsthalle II 2003 The Frances Young Tang Teaching Museum and Art Gallery, Skidmore College, Saratoga Springs, NY, USA, Living With Duchamp 2003 Couvent de Morsiglia (FRAC Corse), Mairie de Morsiglia, France, ré-invention de la collection 2003 Tina Kim Fine Art, New York, USA, Then All the World Would be Upside Down 2003 Sean Kelly Gallery, New York, USA, upon reflection… 2003 Margo Leavin Gallery, Los Angeles, USA, Raid the Icebox 2003 Museum für neue kunst ZKM Karlsruhe, Karlsruhe, Germany, The Daimler Chrysler Collection 2003 Dickinson Roundell, New York, USA, Aftershock 2003 Solomon R. Guggenheim Museum, New York, USA, Singular Forms Sometimes Repeated): Art from 1951 to the Present 2003 Bruce Museum, Greenwich, CONN, USA, Off the Wall: Works from the JP Morgan Chase Collection 2003 Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain de la Ville de Nice, Nice, France, Intra-Muros 2003 The Royal Hibernian Academy, Dublin, Ireland, Joyce in Art:Visual Art Inspired by James Joyce . Projekte · Ex Libris, Universität Hohenheim, Frankfurt · Ein Schiller Labyrinth, Bahnhof Stuttgart, Deutsche Bundesbahn Leipzig · Projekt für das Parlament in Stockholm. Ort · Boden der Halle Joseph Kosuth erhielt den Auftrag, eine Arbeit für das Gebäude zu entwerfen. Sie zieht sich mitten über den Boden, der ganzen Länge nach durch die große zentrale Halle. Ein eingelegtes Schriftband aus zwei gegenläufigen Text-Zitaten repräsentiert eine Reflexion über "das Leben". Einem Zitat von Ricarda Huch ist eines von Thomas Mann aus dem "Zauberberg" gegenüber gesetzt. Beide Texte geben nicht eine abgeschlossene Definition von dem, was das Leben an sich bedeuten könnte. Ihr literarischer Gestus gleicht einem Kreisen und Vorwärtstreiben zugleich, und sie entsprechen so dem Prozessualen des Lebens, seiner Flüchtigkeit und seinen Wiederholungen. "Das Leben" wird hier vergegenwärtigt als eine große Bewegung, die in den Zeiten kreist und endlos verläuft zwischen den Formationen von Geist und Materie. Die Installation faßt den Ort so, daß die Bewegung der Passanten durch die Halle und die Lesart dem Inhalt entsprechen. Sie gibt dem Gebäude einen historisch klassischen Akzent und ermöglicht zugleich Vergegenwärtigung. Sie rekurriert auf die Inschriften antiker öffentlicher Gebäude, ehrt jedoch nicht Herrscher, sondern Literaten. Seit seinem Essay "Art after Philosophy" von 1973 hat Kosuth das Verhältnis von Kunstpraxis und -theorie neu definiert und dabei der Kunst eine Rolle zugewiesen, mit der er die Theorie ersetzen will. Dem installierten Text kommt dabei eine ganz besondere Funktion zu, da er immer zugleich Gegenstände repräsentiert und sich selbst ästhetisch demonstriert. Monika Sprüth - JOSEPH KOSUTH Early Works September 9 - October 29, 2005 Wir freuen uns, in einer Einzelausstellung bei Sprüth Magers frühe Arbeiten von Joseph Kosuth zu präsentieren. Joseph Kosuth (geb. Toledo, Ohio, 1945) ist Mitbegründer und seit 40 Jahren einer der radikalsten Vertreter der Konzeptkunst. In seinen Werken und raumgreifenden Installationen begreift er Kunst als im Denken zu konstruierendes Werk. Er untersucht die Verwendung von Sprache und Bedeutung in der bildenden Kunst; die Ausstellung bietet einen Überblick über Kosuths diesbezügliche Strategien und künstlerische Umsetzungen. Zentraler Gedanke der Konzeptkunst ist die Hervorhebung der Idee gegenüber der materiellen Ausführung des Kunstwerks. Die Ausführung des Werkes muss, wie auch in der Minimal Art, aus der heraus sich die Konzeptkunst in den 60er Jahren entwickelte, nicht mehr notwendigerweise durch den Künstler selbst erfolgen. Während die Minimal Art die Autorschaft an die Eigenkräfte des Materials delegierte, vermied die Konzeptkunst die materielle Verkörperung des Werks zugunsten der reinen Vorstellung. Bereits in seinem Frühwerk eignet sich Kosuth den (Ausstellungs-)Raum im Sinne eines eigenständiges künstlerisches Gestaltungsmittel an. In der ersten institutionellen Ausstellung von Konzeptkunst im New York Cultural Center 1970 stellt er eine Bibliothek zusammen mit zeitgenössischen philosophischen und kunsttheoretischen Publikationen, für die Besucher auf sechs Bibliothekstischen ausgebreitet, zusammen mit aktuellen Tageszeitungen. Wir zeigen den rekonstruierten INFORMATION ROOM (Special Investigation) und begleitend dazu eine Vitrine mit Originaldokumenten von 1970 aus dem Archiv von Joseph Kosuth. Eine weitere raumgreifende Installation ist FUNCTION, eine philosophische Untersuchung auf 85 gerahmten Textseiten. Zwei Neonarbeiten und mehrere DEFINITIONS, photographisch reproduzierte Lexikoneinträge, vervollständigen diese großangelegte retrospektive Ausstellung. Joseph Kosuth ist derzeit Professor an der Kunstakademie München und am Istituto Universitario di Architettura, Venedig. Er lebt und arbeitet in New York und Rom. Joseph Kosuth bei Monika Sprüth 2005. Wir freuen uns, in einer Einzelausstellung bei Sprüth Magers frühe Arbeiten von Joseph Kosuth zu präsentieren. Joseph Kosuth (geb. Toledo, Ohio, 1945) ist Mitbegründer und seit 40 Jahren einer der radikalsten Vertreter der Konzeptkunst. In seinen Werken und raumgreifenden Installationen begreift er Kunst als im Denken zu konstruierendes Werk. Er untersucht die Verwendung von Sprache und Bedeutung in der bildenden Kunst; die Ausstellung bietet einen Überblick über Kosuths diesbezügliche Strategien und künstlerische Umsetzungen. Zentraler Gedanke der Konzeptkunst ist die Hervorhebung der Idee gegenüber der materiellen Ausführung des Kunstwerks. Die Ausführung des Werkes muss, wie auch in der Minimal Art, aus der heraus sich die Konzeptkunst in den 60er Jahren entwickelte, nicht mehr notwendigerweise durch den Künstler selbst erfolgen. Während die Minimal Art die Autorschaft an die Eigenkräfte des Materials delegierte, vermied die Konzeptkunst die materielle Verkörperung des Werks zugunsten der reinen Vorstellung. Bereits in seinem Frühwerk eignet sich Kosuth den (Ausstellungs-)Raum im Sinne eines eigenständiges künstlerisches Gestaltungsmittel an. In der ersten institutionellen Ausstellung von Konzeptkunst im New York Cultural Center 1970 stellt er eine Bibliothek zusammen mit zeitgenössischen philosophischen und kunsttheoretischen Publikationen, für die Besucher auf sechs Bibliothekstischen ausgebreitet, zusammen mit aktuellen Tageszeitungen. Wir zeigen den rekonstruierten INFORMATION ROOM (Special Investigation) und begleitend dazu eine Vitrine mit Originaldokumenten von 1970 aus dem Archiv von Joseph Kosuth. Eine weitere raumgreifende Installation ist FUNCTION, eine philosophische Untersuchung auf 85 gerahmten Textseiten. Zwei Neonarbeiten und mehrere DEFINITIONS, photographisch reproduzierte Lexikoneinträge, vervollständigen diese großangelegte retrospektive Ausstellung. Joseph Kosuth ist derzeit Professor an der Kunstakademie München und am Istituto Universitario di Architettura, Venedig. Er lebt und arbeitet in New York und Rom. - Portrait - Joseph Kosuth - Porträt - Textporträt - Textportrait

   
   


Ralph Ueltzhoeffer - Textportrait - Joseph Kosuth 2006

Ueltzhöffer, Ralph *1966 in Mannheim, Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, bei Andreas Slominski und Ernst Caramelle - Hologramme - Lichtkunst - Fotografie - Textportrait, Konzeptkunst - Ralph Ueltzhoeffer, Conceptart, Textbild, Bild aus Text, Text-Biografie, Kunst, Textkunst, Kunst aus Text, Portrait aus Text, Schrift, Bild, Bild aus Schrift, Schriftbild, Ultzhöfer, Ultzhöfer, Ültshofer, Ulzhofer, Ueltzhoffer, Ralf, Portrait - Symbiose aus Text und Bild, Biografie, Leuchtschrift, Webkunst, Netzkunst, Webart, Internet-kunst, Konzept Kunst, Biografie von Politiker, Schauspieler, Model, Musiker, Prominenz

 

   
   

Verzeichnis aktueller Kunstausstellungen - Kunst Ausstellung.